05 September 2016

Eröffnungskonzert der Internationalen Schönburger Orgelwochen 2016

„Das Konzert war schön wie eine Perlenkette, so glanzvoll zusammengestellt und jedes Stück kam edel zur Geltung“, so drückte Pfarrerin Barbara Schmidt, die Gastgeberin in der Gersdorfer Kirche, spontan ihre Freude nach dem gelungenen Konzert aus. Mit dieser Veranstaltung eröffnete die Sächsische Orgelakademie e. V. – Lichtenstein – die diesjährigen Internationalen Orgelwochen. Gast war der Mitteldeutsche Motettenchor unter Leitung von Landeskirchenmusiker Wilfried Scheel. Markus Kaufmann aus Lichtenstein brillierte an der Jehmlich-Orgel mit drei ganz besonderen Werken: Bei dem „Pilgerchor“ von Richard Wagner in einer Orgelbearbeitung von Franz Liszt zog der Chor in die Kirche ein. In der Mitte des Programms erklang die „Sinfonia“ aus der Kantate „Wir danken dir, wir danken dir“ von Johann Sebastian Bach (bearbeitet von Alexandre Guilmant) und gegen Ende genossen die gut 150 Zuhörer „Valse obliée“ von Franz Liszt/Jean Guillou. Die Orgelmusik fügte sich dezent und wirkungsvoll in die Gesamtgestaltung dieses Sonntagnachmittags ein.
Dr. Johannes Roßner, Vorsitzender der sächsischen Orgelakademie e. V. dankte der Sparkasse Chemnitz, dem Landkreis Zwickau und der Kirchgemeinde für die Unterstützung und ließ die Besucher des eintrittsfreien Konzertes selbst entscheiden, wie viel sie für diesen Kunstgenuss in die Kollekte geben mochten.
Dr. Roßner erläuterte den musikalischen Bogen dieser abwechslungsreichen Orgelwochen: Mit der achtstimmigen „Kyrie eleison“ von Felix Mendelssohn Bartholdy begann das Konzert und mit dem Oratorium „Paulus“ wird es am 25. September in der Lutherkirche Limbach-Oberfrohna den festlichen Abschluss geben.
Weitere Chorwerke mit 18 Frauen- und 12 Männerstimmen kamen mehrstimmig -  teilweise mit Sebastian Rehnert (Dresden) am Piano - in der Akustik der hellen und freundlichen Marienkirche wunderbar zur Geltung: „Herr sei mir gnädig“ von Kurt Thomas (1904 – 1973), „So ihr mich von ganzem Herzen suchet“ von Felix Mendelssohn – Bartholdy (1809 – 1847), das schwungvolle „Gloria“ von John Rutter (*1945), „Credo – Wir glauben an einen Gott“ von Max Reger (1873 – 1916), „Das ist ja gewisslich wahr“ von Heinrich Schütz (1585 – 1672), „Sanctus“ aus der h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750), „Agnus Dei“ aus der „Missa Simplex“ von Rihards Dubra (*1964) und „Dona nobis pacem“ von Gerd-Peter Münden (*1966).
Sehr schön war es für die Besucher, im liebevoll gestalteten Programm der Sächsischen Orgelakademie e. V. die lateinischen Texte und die deutsche Übersetzung der Chorwerke mitlesen zu können.
Nach begeistertem Applaus der über 150 Besucher gab der Mitteldeutsche Motettenchor noch zwei stimmungsvollen Zugaben. Die letzte hieß „Gott hat mir längst einen Engel gesandt“. „Das wünsche ich Ihnen auch!“ Mit diesen Worten verabschiedete die Pastorin herzlich ihre Gäste.

Viele Möglichkeiten uns zu erreichen.
    • Die Veranstaltungen werden gefördert von der Sparkasse Chemnitz

      gefördert vom Landkreis Zwickau und den Kirchgemeinden der Veranstaltungsorte

    • Adresse

      Postanschrift:
      Badergasse 17
      09350 Lichtenstein

       

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