01 Januar 2018

Musikalischer Jahresbeginn 2018 in der St. Laurentiuskirche Lichtenstein

Das Neujahrskonzert 2018 in der St. Laurentiuskirche Lichtentein war in mehrfacher Hinsicht außergewöhnlich. Nicht überraschend war, dass das Blechbläser-Ensemble Lutz Hildebrand aus Lößnitz und die aus Lichtenstein stammenden Organisten Markus und Pascal Kaufmann mit Orgel, Pauken und Trompeten das Neue Jahr begrüßten und die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt war.
Dieses Konzert war das letzte, das die Sächsische Orgelakademie e. V. – Lichtenstein gemeinsam mit der Kirchgemeinde organisiert hatte, da der Verein Sächsische Orgelakademie aus Alters- und Gesundheitsgründen seine Auflösung zum Jahresende 2017 beschlossen hatte. Dr. Johannes Roßner dankte allen Partnern der Region für die langjährige Unterstützung. Er verwies darauf, dass zahlreiche Gäste der verschiedenen Veranstaltungen aus 13 Ländern dazu beigetragen haben, Kenntnisse über den Schatz an wertvollen Orgeln aus dieser Region in die Welt zu tragen und dass die Musik zu Verständnis über Ländergrenzen hinweg geführt hat. Das zweite große Anliegen der Orgelakademie war die Förderung von musikalischen Talenten der Region, so Dr. Roßner: „Ein Beispiel dafür sind die beiden Ausnahmeorganisten und das hervorragende Ensemble, die uns heute erfreuen. Es gibt kaum einen besseren Jahresauftakt!“
Nach dem ersten Teil des musikalischen Programmes gab es dann auch für den Vorsitzenden der Sächsischen Orgelakademie e. V. – Lichtenstein – Dr. habil. Johannes Roßner und seine sprichwörtliche rechte Hand im Leben und bei der Vereinsarbeit, Renate Roßner, eine gelungene Überraschung, die Markus und Pascal Kaufmann und der ehemalige Lichtensteiner Bürgermeister Wolfgang Sedner vorbereitet hatten. In einer ausführlichen Laudatio (die in Kürze auf dieser Internetseite nachgelesen werden kann), würdigte Wolfgang Sedner die Verdienste der Orgelakademie und das persönliche Engagement des Ehepaares Roßner. Die Solisten überreichten Blumen und Geschenke als Dank für die Förderung und die wertvolle Zusammenarbeit.
Pfarrer Reiner Mitzschke als Gastgeber schloss sich dem Wunsch von Wolfgang Sedner und den Organisten an, dass Johannes Roßner auch künftig mit seinem musikalischen Fachwissen, seinen Erfahrungen und manch gutem Rat zur Verfügung stehen möge.
Wie gewohnt moderierte Markus Kaufmann das Programm und brachte das Publikum mit Anekdoten über einzelne Komponisten und die Entstehung mancher Stücke zum Staunen oder Schmunzeln. Die Hauptsache war natürlich die Musik – und die hatte es in ihrer Virtuosität und Vielseitigkeit in sich. Nach dem Auftakt mit der Ouvertüre von Händels Feuerwerksmusik für drei Trompeten, Pauken und Orgel erklang von Gustav Holsts „The Planets“ Jupiter – The Bringer of Jollity, komponiert anlässlich des westfälischen Friedens, „um Fröhlichkeit ins Herz zu pflanzen“.  Von Georg Philipp Telemann wurde im Altarraum „Concerto D-Dur“ gespielt, wobei die kleinere Truhenorgel zum Einsatz kam.
Im zweiten Programmteil waren Stücke aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach zu hören, bevor die Kaufmann-Brüder vierhändig und vierfüßig den 2. Satz aus der 9. Sinfonie von Anton Dvorzak „Aus der neuen Welt“ spielten – in einer Transkription von Pascal. Mit der „Fantasie Triomphale“ von Theodore Dubois in einer Transkription von Markus für zwei Trompeten, Horn, Pauken und Orgel endete das furiose Konzerterlebnis.
Unter großem Beifall erhielten nun auch die Künstler ihre Blumen, überreicht noch einmal von Renate und Johannes Roßner – und zu ihrer Überraschung auch die Journalistin, die das Geschehen mit dem Fotoapparat festhielt.
Ricarda Stöckel

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