13 September 2016

Orgelkonzert am 9. September 2016 in St. Andreas/Chemnitz-Gablenz

Im Rahmen der Internationalen Schönburger Orgelwochen 2016 fand am 9. 9. 2016 ein gemeinsames Orgelkonzert der St. Andreas-Kirche in Chemnitz-Gablenz und der Sächsischen Orgelakademie e. V. statt. Kantor i. R. Wolfgang Schubert (Registratur)und KMD i. R. Professor Andreas Schröder an der Orgel leisteten bei dem anspruchsvollen und ansprechenden Programm körperliche Schwerstarbeit, die mit Bravo-Rufen und viel Beifall belohnt wurde.
Der Karlsruher Organist, der immer wieder mit Leidenschaft zu seinen sächsischen Wurzeln zurückkehrt und die hiesigen Orgeln besser kennt als mancher Nachbar, bot ein Programm, das an die Grenzen ging. Das waren sowohl zeitliche Grenzen zwischen dem 1584 geborenen Francisco Correa de Arauxo,  Jimenez und Bach im 17. Jahrhundert und dem 1942 geborenen Guy Bovet, als auch örtliche Grenzen zwischen deutscher , englischer und spanischer Orgelmusik. In der Einführung erklärte Andreas Schröder seine Liebe zur spanischen Orgelmusik mit den unzähligen Orgelreisen in dieses Land, wobei die letzte erst wenige Wochen zurücklag. Er erzählte dem Publikum, wie sehr die Spanier Orgelkompositionen von Johann Sebastian Bach lieben und wie exotisch und reizvoll die spanischen Klänge auf die hiesigen Ohren wirken!
So kamen bei dem Konzert am Freitagabend zuerst Präludium und Fuge e-Moll op. 35/1 von Felix Mendelssohn-Bartholdy zum Erklingen, gefolgt von Bachs Sonata e-Moll  BWV 528. Es folgte schöne und hier eher selten gespielte Musik von Francisco Correa de Arauxo, José Jimenez und Antonio Soler, bevor die Uraufführung des „Fandango mio“ von Guy Bovet (geb. 1942) die Zuhörer in ihren Bann zog. Bei dieser Musik gingen harmonische, fröhliche Pfeifentöne unvermittelt in ungewohnte Klänge über, die wiederum neuen vergnügten Tönen wichen. Doch dann übernahmen Feuerwehrsirenen und Hupen wie im dichten Berufsverkehr die Regie, bevor am Ende die ganze Klangfülle der Orgel zur Geltung kam und im wahrsten Wortsinn alle Register gezogen wurden.
Mit der Sonate d-Moll des Engländers John Ebenezer West präsentierte Andreas Schröder ein großartiges Finale, dem nach dem Beifall noch eine Zugabe folgte.
Andreas Schröder wurde 1939 in Leipzig geboren, studierte in Freiburg und Berlin. Seit 1965 war er Kirchenmusiker und Professor für Orgel in Karlsruhe . Er ist künstlerischer Leiter mehrerer Konzertreiehn und der Karlsruher Musiktage. Mehrfach wirkte Andreas Schröder als Dozent und Organist im Rahmen von internationalen Interpretationskursen, so auch seit 22 Jahren bei der Sächsischen Orgelakademie e. V.

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