28 Februar 2017

Prüfungskonzert Pascal Kaufmann in der Frauenkirche Dresden

Das vielseitige und sehr anspruchsvolle Programm begann mit Johann Sebastian Bachs Präludium und Fuge e-Moll BWV 548. Ihm folgte das Bell-Scherzo von Edwin Lemare und als Uraufführung von André Engelbrecht „Chaos andStructure“. Schon hier war zu spüren, wie einfühlsam und feinsinnig sowohl die Registrierung als auch die Interpretation der Werke unterschiedlicher Epochen angelegt war und wie überzeugend und stilsicher die virtuosen Passagen auch in den folgenden Stücken von William Albright (grandios das „Jig for the feet“), Dietrich Buxtehude und dem „Carillon“ von Lemare bewältigt wurden.
Das Programm schloss mit einer eigenen Bearbeitung des Interpreten von Felix MendelssohnBartholdys 1. Satz der „Italienischen Symphonie“. Solche Bearbeitungen sind immer ein Wagnis und erweisen sich als diffiziles Unterfangen. Pascal Kaufmann ist es hier jedoch gelungen, in die gedanklichen Strukturen des Werkes einzudringen und die temperamentvolle orchestrale Sprache des Komponisten so überzeugend auf der Orgel darzustellen, dass Bravorufe und sehr herzlicher Applaus der Lohn waren.
Wir gratulieren Pascal Kaufmann und wünschen weiterhin alles Gute für seinen künstlerischen Werdegang!
Vorstand der Sächsischen Orgelakademie e. V.

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