14 November 2016

Sächsische Orgelakademie e. V. und die Brüder Kaufmann präsentieren Weihnachts-CD

Etliche Besucher waren am 11. November 2016  in die  Kirche Heinrichsort gekommen, als die Sächsische Orgelakademie e. V. mit allen Beteiligten die neu erschienene CD „Oh Du Fröhliche“ vorstellte. Dieser Tonträger wurde von Erik Wiesbaum in der St. Laurentiuskirche und der Lutherkirche Lichtenstein sowie den Kirchen in Heinrichsort, Rödlitz und Hohndorf in zwei heißen Augustnächten aufgenommen und im Tonstudio bearbeitet. Die jungen Lichtensteiner Organisten Markus und Pascal Kaufmann hatten diese weihnachtliche Musik zu vier Händen und Füßen  passend zum Charakter und den Möglichkeiten der fünf Orgeln zusammengestellt. Dabei gab es auch wieder neue Orchesterbearbeitungen für die Orgel zu hören, die von der Idee bis zum perfekten Zusammenspiel in monatelanger Arbeit eingeübt worden waren.
Dr. Johannes Roßner, Vorsitzender der Sächsischen Orgelakademie e. V., dankte allen Beteiligten, den Kirchgemeinden und den Förderern, die das Gelingen dieses Projekts ermöglicht haben: Dem Rotary-Club Lichtenstein, den Stadtwerken Lichtenstein, dem ehemaligen Bürgermeister Wolfgang Sedner, der Tröger Surface Group Bernsdorf, der Bäckerei Weißbach in Stollberg und weiteren privaten Spendern.
Die CD ist für 10 Euro erhältlich in den Lichtensteiner, Rödlitzer und Hohndorfer Kirchgemeinden, im Schloss Waldenburg und in folgenden Geschäften: Buchhandlung Steffi Grigo inWaldenburg ; Bäckereien Vogel, Biobäckerei Vogel und Hüttel, Blumenhaus Küchler, Buchhandlung Scheffler, Hausschuh-Dietrich in Lichtenstein; Bäckereien Pilz und Bauernfeind in Hohndorf; Heidler-Optik in Glauchau; Musik-Schiller in Zwickau; Natur-pur Bioladen, Flower-Power-Blumenladen (Lohrstr. 18), Buchhandlung am Brühl, Elisenstr. 5, in Chemnitz sowie auf Bestellung bei der Sächsischen Orgelakademie e. V. unter 0175/2029824 bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 „Wir freuen uns, diese Aufnahme als besonderes Weihnachtspräsent anbieten zu können, denn einerseits ist uns damit eine Form der Förderung junger Organisten gelungen, zum anderen liegt nun eine überaus repräsentative klangliche Dokumentation von Orgeln unserer Region vor, die auf wertvolle Instrumente der Orgelbautradition im westsächsischen Raum aufmerksam machen will“, so Dr. Johannes Roßner. Dabei bedeutete es eine besondere Herausforderung, die Musikauswahl den jeweiligen Kirchenräumen und den Orgeln anzupassen.
Markus Kaufmann erläuterte: „Die Bärmig-Orgel mit einem Manual in Heinrichsort passt am besten zu den Stücken von Bach, während die restaurierte Jehmlich-Orgel in der Lutherkirche die vierhändige Orchesterbearbeitung der Nussknacker-Suite von Peter Tschaikowsky ermöglichte. Die Bearbeitung legt das Innere der Musik und des Interpreten frei, so spricht man auch die Zuhörer besonders an, die wiederum das Zuhören ganz persönlich erleben“.
Pascal Kaufmann ergänzte: „Man kommt sich zwar auch gegenseitig ins Gehege, doch vierhändig und vierfüßig können wir der Orgel viel mehr Klangfarben entlocken – das macht den großen Reiz für uns aus. Es fasziniert uns, neue Musik zu schaffen. Dazu gehören auch Improvisationen über „Oh du fröhliche“ und „Schneeflöckchen, Weißröckchen“.
Markus Kaufmann: „Wir legen immer einen Schwerpunkt auf symphonische Musik. So haben wir uns daran, gewagt, in Hohndorf von Franz Liszt den „Heiligen Franziskus auf den Wogen schreitend“ anzupacken.
Tontechniker Erik Wiesbaum berichtet, wie er mit der Technik den Orgelklang in den Kirchen eingefangen und im Studio veredelt hat. Die drei jungen Männer hatten dabei nicht nur gegen die Müdigkeit beim Xten Wiederholen der Stücke zu kämpfen, sondern auch gegen unerwartete Störenfriede, als aus der Hohndorfer Eule-Orgel unerwartet große Fliegen herausflogen und sich auf den Händen und den teuren Mikrofonen störend niederließen. Angesichts des trotz geheizter Kirche ungemütlich kalten Novembertages bei der Präsentation stellten die Interpreten fest, dass die Weihnachtsstimmung zwar nicht in die stillen Augustnächte gepasst hatte, dass es aber zu der Zeit schön warm in den Kirchen war. 
Beifall gab es für die gelungene Präsentation mit Vorspielen und dem Plaudern über Hintergründe, das mit dem Bekenntnis der Brüder endete: „Wir sind verwurzelt in der Region und kennen alle Instrumente hier, die die Geschichte der Orte widerspiegeln. Es macht uns viel Freude – sonst würden wir nicht Orgel spielen!“

Viele Möglichkeiten uns zu erreichen.
    • Die Veranstaltungen werden gefördert von der Sparkasse Chemnitz

      gefördert vom Landkreis Zwickau und den Kirchgemeinden der Veranstaltungsorte

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