25 Oktober 2008

Wiederweihe der Orgel in der Petrikirche Chemnitz - Pressestimmen

Newsletter mdr Sachsen-Fernsehen 20. 10. 2008: Orgelweihe der Chemnitzer St.Petrikirche 

Die St.Petrikirche auf dem Theaterplatz- ein Kulturschatz von Chemnitz. Über 20 Jahre wurde der Kirchbau aufwendig saniert.

2005 fielen endlich die Planen und Gerüste. Unrestauriert blieb allein die Orgel, die seit 1987 nicht mehr bespielbar gewesen ist. 

20 Jahre blieb es still um die Orgel in der St. Petrikirche. Seit mehreren Jahren schon wünschen sich viele Chemnitzer, dass die Ladegast-Jehmlich-Orgel in der St.Petrikirche wieder gespielt werden kann. 

Das Instrument entstand 1888 bei Friedrich Ladegast & Sohn aus Weißenfels, damals eine der bekanntesten Baufirmen Deutschlands. Doch im Laufe vieler Jahrzente wurde die Orgel sehr in Mitleidenschaft gezogen. Die größte Kirchenorgel dieser Stadt, die Königin von Chemnitz , sollte wieder erklingen. Ziemlich schnell fanden sich Menschen, die mit Leidenschaft und Liebe zur Musik dieses Ziel verfolgten. Und nun, nach einem Jahr Bauzeit ist die Sanierung der Ladegast-Jehmlich-Orgel in der St. Petrikirche in Chemnitz vollendet. 

Zur feierlichen Orgelweihe am Sonntag erklang das Instrument erstmals wieder im Schiff der Petri-Kirche. Siegfried Petri, Kirchenmusikdirektor zeigte bei dem Premieren-Spiel auf der Orgel, welchen Klang beinahe 4000 Pfeifen und 58 Register erzeugen können. Doch ohne Unterstützung wären diese noch heute stumm. 

Der Verein Sakralbau Petri e.V. hatte sich dafür mit einer außergewöhnlichen Spendenaktion an die Chemnitzer gewandt. Unter dem Motto "Eine Königin für Chemnitz" waren rund 194.000 Euro zusammengekommen, die von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung noch einmal verdoppelt wurden. 

Mit weiterer Unterstützung des Regierungspräsidiums und der Stadt Chemnitz war es schlussendlich möglich, der St. Petrikirche auf dem Theaterplatz die Orgel zurückzugeben. Denn einer Kirche ohne Orgel, fehlt doch ein sehr wesentlicher Teil.

Freie Presse Chemnitz:

20.10.2008

„...Mit der 580.000 Euro teuren Sanierung ging ein lang gehegter Wunsch vieler Chemnitzer in Erfüllung. Das 1200 Sitzplätze zählende Bauwerk am  Theaterplatz, das einst zu den Sorgenkindern der Denkmalschützer zählte, strahlt nach umfassender Sanierung in neuem Glanz. Mit der Restaurierung der größten Chemnitzer Orgel wurde jetzt  auch das letzte große Projekt erfolgreich abgeschlossen.

Hunderte Chemnitzer hörten das monumentale Instrument beim Festgottesdienst in der Petrikirche ... erstmals wieder, nachdem es beinahe 20 Jahre stumm geblieben war. Viel Beifall spendeten sie Kantorin Sabine Petri und Kirchenmusikdirektor Siegfried Petri für ihr vierhändiges Orgelspiel. Und Pfarrer Christoph Weber stand die Freude über das festliche Ereignis im Gesicht. Für sie alle war der Tag der Wiederweihe ihrer Orgel ein besonderes Erlebnis: für Christen und Nichtchristen, Kirchgänger und Musikbegeisterte..."

22. 10. 2008

„...Rund 250 vor allem junge Besucher hat das Orgelkonzert für Kinder in die St.-Petri-Kirche gelockt. Als Dialog zwischen Sprecher und Orgel haben Superintendent Andreas Conzendorf und Sabine Petri „Die Konferenz der Tiere" nach dem Buch von Erich Kästner aufgeführt. Dabei zeigte sich, wie lautmalerisch die Königin der Instrumente Elefant und Giraffe, Löwe und Maus, Schnecke und Regenwurm darstellen kann. Nach dem knapp einstündigen Konzert gab´s donnernden Applaus..."

27. 10. 2008

„Die Festwoche ... ist mit einem festlichen Konzert für Orgel und Streichorchester zu Ende gegangen. Der Merseburger Domorganist Michael Schönheit spielte die größte Orgel der Stadt, Kirchenmusikdirektor Siegfried Petri leitete die Kammerphilharmonie Chemnitz... Marianne Schultz fragte Petri nach der Neuordnung der Orgellandschaft.

Petri: Als Kirchenmusikdirektor sehe ich die Orgellandschaft der Stadt als Ganzes und will sie bunt gestalten. Wir sind jetzt eine der attraktivsten Orgelstädte, die es überhaupt gibt...Wir müssen die Zusammenarbeit der Chemnitzer Kirchen weiter pflegen. Die Angebote im Konzertbereich sollten künftig gebündelt beworben und präsentiert werden."

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